Versorgungssicherheit

Die sichere Versorgung mit Erdöl und Ergas ist ein Thema mit hoher Priorität für die Verbraucher und für die Politik. Heftig wird insbesondere über die Reichweite der Reserven sowie über die steigende Importabhängigkeit beim Erdgas disktutiert.

Mit ihrer in- und ausländischen Produktion tragen die die deutschen E&P-Unternehmen wesentlich zu einer sicheren Versorgung bei. Aus der Produktion der WEG-Mitglieder könnte Deutschland zu rund 20 % mit Erdöl und zu fast 30 % mit Erdgas versorgt werden. In Deutschland werden jährlich rund 15 Mrd. m3 Erdgas gefördert. Die entspricht etwa 16 % des deutschen Erdgasverbrauchs.

Zusätzlich unterhalten die E&P-Unternehmen - im Wesentlichen in ausgeförderten Lagerstätten - hohe Speicherkapazitäten in Deutschland. Diese Reserve ist zwar primär zur Abfederung der jahreszeitlichen Verbrauchsschwankungen erstellt worden, steht aber in Krisenzeiten auch zum Ausgleich von möglichen Lieferausfällen zur Verfügung.

Für das Jahr 2009 stellt sich der Sicherheitsbeitrag der WEG-Mitglieder wie folgt dar:

  • Eigenproduktion in Höhe von 16 % des deutschen Erdgasverbrauchs
  • Speichervolumen in Höhe von 22 % des deutschen Erdgasverbrauchs
  • Produktion in anderen Ländern, aus denen Deutschland Erdgas importiert in Höhe von 10 % des deustchen Erdgasverbrauchs

Die deutschen Erdöl- und Erdgasproduzenten sind der Meinung, dass der beste Beitrag zur Versorgungssicherheit in Investitionen und technologischer Entwicklung besteht. Von der Politik erwarten die Produzenten die Sicherstellung entsprechender Rahmenbedingungen. Dies betrifft einerseits die wirtschaftlichen Investitionsbedingungen in Deutschland und auch in anderen Ländern. Ganz entscheidend aber erwartet die E&P-Industrie von der Politik die Sicherstellung des Zugangs zu neuen Reserven und Ressourcen, um auch langfristig die Versorgung gewährleisten zu können.