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Die Branche | 25. Juli 2022

Das denkt Deutschland über die Gas- und Ölförderung im eigenen Land

Klimawandel, Energiesicherheit und Krieg in der Ukraine: Welche Rolle haben Gas und Öl aus Deutschland vor diesem Hintergrund für die Menschen? Sollen diese Rohstoffe weiterhin in Deutschland gefördert werden? Wie wichtig ist die Förderung im eigenen Land auf dem Weg zur Klimaneutralität?

In einer repräsentativen Befragung ist das IMUG Institut aus Hannover im Auftrag des BVEG diesen Fragen nachgegangen. Dabei wurden zwischen dem 25. Februar und dem 11. März 2022 rund 2.000 Menschen im Alter zwischen 18 und 75 Jahren im ganzen Land zu ihrer Meinung befragt.

73% der Bevölkerung sagen „Ja“ zur Erdgas- und Erdölförderung in Deutschland. Im Vergleich zum letzten Jahr hat sich die Anzahl der Befürworter der heimischen Förderung damit um 8%-Punkte erhöht.

Unabhängigkeit, Umweltschutz durch kurze Wege und Preiskontrolle sind die Hauptargumente, die aus Sicht der Befragten für die Förderung in Deutschland sprechen.

Erdgas ist die präferierte konventionelle Energiequelle für die Übergangszeit bis zur Klimaneutralität 2045.

Die Verwendung von Wasserstoff ist ein wichtiger Bestandteil der Strategie zur Dekarbonisierung der Industrie. Weitestgehend klimaneutral hergestellter Wasserstoff aus Erdgas kann helfen die Wasserstoffindustrie anzukurbeln. Das sehen auch über die Hälfte der Befragten so.

Um das Klima zu schützen, besteht die Möglichkeit CO2 unterirdisch zu speichern. Solange es sicher und preislich angemessen ist, sind 43% der Befragten für die Speicherung ohne Einschränkungen auch in Deutschland.

 

Kontakt:

Johanna Brandtner

Leiterin Nachhaltigkeit & Umwelt
Schiffgraben 47
30175 Hannover
T +49 511 12172-35