Aktiver Schallschutz

Für die Förderung und Aufbereitung von Erdöl und Erdgas gelten in Deutschland höchste Anforderungen hinsichtlich des Gewässer- und Naturschutzes, der Sicherheit und der technischen Integrität der Anlagen. Die deutsche E&P-Industrie steht für den Einsatz und die Weiterentwicklung energieeffizienter und umweltschonender Verfahren. Denn der Schutz von Umwelt und Natur sind die Basis verantwortungsvoller Ressourcennutzung. Bei der Planung und Durchführung eines Bohrvorhabens spielt auch der Schallschutz eine wichtige Rolle. So werden die Gegebenheiten der örtlichen Bebauung bei der Festlegung einer Bohrlokation von vornherein berücksichtigt.

In der Nähe besiedelter Gebiete erfolgen vor Aufnahme der Bohrarbeiten sogenannte Nullmessungen des Schallpegels. Während der Bohrarbeiten werden Messprotokolle durch geschultes Personal aufgezeichnet, um objektive Aussagen über die Schallausbreitung treffen zu können und um sicherzustellen, dass die gesetzlich oder behördlich vorgeschriebenen lmmissionsrichtwerte eingehalten werden.

Durch Maßnahmen zur Schalldämmung lassen sich erhebliche Schallminderungen erreichen, so dass die lmmissionsrichtwerte auf dem Bohrplatz in der Regel deutlich unterschritten werden. Wenn dagegen eine Überschreitung des zulässigen Schallpegels bei den umliegenden Anwohnern nicht auszuschließen ist, schaffen Schallschutzwände am Bohrplatzrand Abhilfe.