| Kennzahlen zum Jahresbericht 2025 | |
| Erdgasproduktion Deutschland | 4,25 Mrd. m³ |
| Versorgungsanteil Erdgas * | 4,8 % |
| Erdgasreserven in Deutschland | ~ 29 Mrd. m³ |
| Erdölproduktion in Deutschland | 1,55 Mio. t |
| Versorgungsanteil Erdöl ** | ca. 1,75 % |
| Erdölreserven in Deutschland | ~ 20 Mio. t |
| Arbeitsgasvolumen Erdgasspeicher in Deutschland | ~ 23 Mrd. m³ |
| Umsatz Förderindustrie *** | 2,3 Mrd. EUR |
| Förderabgaben (inkl. Förderzins) | 139,5 Mio. EUR |
| Belegschaft BVEG Mitglieder (Jahresdurchschnitt) | 6.533 |
| Anzahl BVEG Mitgliedsunternehmen | 85 |
| * auf Basis des Erdgasverbrauchs 2025 (BDEW) ** auf Basis der Rohölimporte 2025 (Statistisches Bundesamt) *** auf Basis durchschnittlicher Gas-Großhandelspreise für 2025 bzw. durchschnittlicher Preise für Brent Öl (European Commission, S&P Platts, Statista) |
Energiemix in Deutschland 2025
Die Struktur des Primärenergieverbrauchs in Deutschland zeigt im Jahr 2025 ein vertrautes Bild mit geringen Verschiebungen. Die erneuerbaren Energien konnten ihren Anteil weiter ausbauen und deckten 20,6 Prozent des Primärenergieverbrauchs. Auch Erdgas konnte seinen Anteil leicht steigern. Dies sind positive Signale. Gleichzeitig macht die Grafik aber auch deutlich, dass Deutschland von einer vollständig erneuerbaren Energieversorgung noch weit entfernt ist.
Der Energiemix wird nämlich weiterhin klar von konventionellen Energieträgern geprägt. Im Jahr 2025 entfielen knapp 77 Prozent auf konventionelle Quellen. Allein Erdgas und Mineralöl kamen zusammen auf 62,5 Prozent. Die Grafik zeigt somit die energiepolitische Realität sehr anschaulich: Erneuerbare Energien wachsen, aber ohne konventionelle Energien funktioniert die Versorgung bislang nicht. Solange erneuerbare Energien den Gesamtbedarf nicht verlässlich und vollständig decken können, bleiben konventionelle Energieträger ein tragender Bestandteil des Systems – wenn auch mit langfristig abnehmender Tendenz. Gerade Erdgas behält in dieser Übergangszeit eine wichtige Funktion.
Die Grafik ist deshalb auch ein Hinweis auf den politischen Handlungsbedarf. Wer Versorgungssicherheit, Wettbewerbsfähigkeit und Bezahlbarkeit gewährleisten will, muss den Ausbau erneuerbarer Energien sowie die Beschaffung und Verfügbarkeit konventioneller Energieträger strategisch im Blick behalten.
