Erdgas-Industrie installiert landesweites Luftmonitoring in den Förderregionen

Messkampagne startet im zweiten Quartal 2020

Die Erdgas-Industrie lässt eine Langzeit-Luftmessung im Umkreis von Förderplätzen in Niedersachsen durchführen. Ziel ist es, mögliche Immissionen in der Luft zu erfassen und zu messen.
Beauftragt mit dieser unabhängigen Untersuchung ist eines der führenden deutschen Ingenieurbüros für Luftreinhaltung.

„Mit dieser landesweiten und unabhängig durchgeführten Messkampagne erwarten wir faktenbasierte Bewertungen zu Emissionen der Erdgasförder-betriebe. Zugleich können wir das gestiegene und nachvollziehbare Interesse der Bürger an Transparenz in den Förderregionen adressieren. Dies entspricht auch unserem Anspruch an eine umweltverträgliche und verantwortungsvolle Förderung“, so Ludwig Möhring, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Erdgas, Erdöl und Geoenergie e.V. (BVEG).    

An rund 70 Messpunkten, die sich jeweils an den Wohnorten mit der geringsten Entfernung zu einer Erdgasförderanlage befinden, werden mögliche Immissionswerte aromatischer Kohlenwasserstoffe (BTEX) ermittelt und später analysiert. Die konkreten Messpunkte werden über ein standardisiertes Verfahren ausgewählt, das die geringste Entfernung zwischen Förderanlagen und umliegenden Wohngrundstücken ermittelt. Die zuständigen Behörden, Landkreise, Gemeinden und Anwohner werden einbezogen, sobald die Orte feststehen.

Die Messungen werden über ein ganzes Jahr laufen und im Anschluss daran veröffentlicht. Der Start ist für das zweite Quartal 2020 geplant.