BVEG Neujahrsempfang 2020

Heimische Förderung von Erdgas und Erdöl hat einen festen Platz in der Energielandschaft

 

Der Neujahrsempfang des Bundesverbands Erdgas, Erdöl und Geoenergie e.V. (BVEG) bot Anlass für den intensiven Austausch zwischen Verband und Politik und zugleich eine gute Gelegenheit für einen Blick auf das große Ganze.

„Als Unternehmen und als Bürger hier im Land unterstützen wir die gesellschaftlichen Anliegen Klimaschutz und Energiewende. Wir können aber nicht darauf vertrauen, dass Wind und Sonne allein die Energie-Fragen unserer Zeit lösen“, betonte Florian Barsch in seinem Impuls.

Der Vorstandsvorsitzende forderte Mut zu einer ehrlichen Beschreibung des Übergangs in eine zunehmend erneuerbare Energielandschaft: „So wichtig der Umbau ist: Wir werden noch für Jahrzehnte Erdgas benötigen. Das ist auch im politischen Raum offen zu kommunizieren – schon um die Glaubwürdigkeit zu erhalten, dass die Energiewende gelingen kann."

Hauptgeschäftsführer Ludwig Möhring unterstrich, dass die Relevanz von Erdgas beim Umbau der Energielandschaft in der politischen Kommunikation zu wenig Beachtung findet, weil der Mainstream „Wind und Sonne lösen alle Herausforderungen“ den öffentlichen Diskurs dominiert.

Möhring ist sicher, dass Klima und Energie in 2020 Top-Themen bleiben werden. Er kündigte an, dass die Förderindustrie auch weiterhin zu faktenbasiertem, lösungsorientiertem Dialog stehe und daran arbeite, Maßnahmen mit Blick auf die Umweltverträglichkeit zu ergreifen. „Denn Erdgas und Erdöl bleiben auf absehbare Zeit relevant – hier in Deutschland und erst recht global.“