Untersuchungen an Erdgasförderplätzen – erste Ergebnisse bestätigen, dass von den Erdgasförderplätzen keine Gefährdung für Mensch und Umwelt ausgeht

Seit Juli 2015 untersucht das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG), ob Böden im Umfeld von Erdgasförderplätzen in Niedersachsen belastet sind. Mittlerweile sind etwa 500 Bodenproben an rund 50 von geplanten 200 Betriebsplätzen entnommen worden. Die ersten Analysen sind nunmehr abgeschlossen und bestätigen, dass keine schädlichen Bodenveränderungen vorliegen.

Analysiert wurden bisher insgesamt 120 Boden- und Sedimentproben. Das LBEG hat heute in einer Pressemitteilung bekannt gegeben, dass „keine Bodenbelastungen durch Schwermetalle oder Kohlenwasserstoffe festgestellt“ worden sind. An den Erdgasförderplätzen Hemsbünde Z1 und Bötersen Z1 wird das LBEG in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Rotenburg und dem Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz vorsorglich weitere Untersuchungen durchführen, da dort in jeweils einer Einzelprobe aus  einem Entwässerungsgraben überdurchschnittliche Werte festgestellt wurden. Es handelt sich jeweils um punktuelle Auffälligkeiten. Umliegende Proben waren jeweils unauffällig. Das LBEG bestätigte, dass auch hiervon keine Gefährdung für Mensch und Umwelt ausgeht