Umwelt- und Sicherheitsstandards

Die Produktion von Energierohstoffen in Deutschland ist technologisch sehr anspruchsvoll. Sie setzt große Kompetenz und umsichtiges Handeln voraus. Der Vorsprung an Technik-Kompetenz durch jahrzehntelange Forschung und Entwicklung sowie der tägliche Umgang mit höchsten Umweltstandards zeichnen die deutsche Industrie aus. Das gilt auch für die Produktion von Erdöl und Erdgas in Deutschland.

Mit der heimischen Produktion von Erdöl und Erdgas die Umwelt schonen – geht das? Ja. Die deutschen Erdöl- und Erdgasproduzenten stehen für den Einsatz und die Weiterentwicklung energieeffizienter, umweltschonender und klimaverträglicher Verfahren. Weil der Schutz von Mensch und Natur die Basis verantwortungsvoller Ressourcennutzung ist.

Vorteile hat die Öl- und Gasproduktion im Land zum Beispiel für den Klimaschutz. Durch die Nähe zum Verbraucher entfallen bei der heimischen Produktion von Erdöl und Erdgas lange und energieintensive Transportwege. So werden jährlich fünf Millionen Tonnen CO2-Äquivalent vermieden, die ansonsten auf dem Weg für Erdgas aus dem Ausland anfallen würden.

Ein weiterer Pluspunkt für die Umwelt liegt im geringen Flächenbedarf. Die Erdöl- und Erdgasförderung liefert im Vergleich zu anderen Energieträgern viel Energie auf wenig Fläche.

Auf Sicherheitsdenken, Umweltschutz und die Öl- und Gas-Expertise „made in Germany“ ist Verlass. Die verantwortungsvolle Produktion in Deutschland kann auch international Maßstäbe setzen und Vorreiter für die umweltverträgliche Erschließung neuer Lagerstätten sein. Gut, dass wir bei der Produktion von Erdöl und Erdgas in Deutschland mit höchsten Umweltstandards auf Nummer sicher gehen.

Quecksilber ist als natürliches Beiprodukt im Erdgas enthalten. Durch Reinigungs- und Filtermaßnahmen stellt die E&P-Industrie sicher, dass die geltenden Grenzwerte für Quecksilber nicht überschritten werden. Das gilt sowohl für das Verkaufsprodukt als auch für das Umfeld der Erdgasförderplätze.

Seit Juli 2015 untersucht das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG), ob Böden im Umfeld von Erdgasförderplätzen in Niedersachsen belastet sind. Mittlerweile sind etwa 500 Bodenproben an rund 50 von geplanten 200 Betriebsplätzen entnommen worden. Die ersten Analysen sind nunmehr abgeschlossen und bestätigen, dass keine schädlichen Bodenveränderungen vorliegen.

Das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz und die Bergbauunternehmen – vertreten durch den BVEG – haben eine Vereinbarung zur Förderung von Untersuchungen von Altlastenverdachtsflächen an Standorten ehemaliger Öl- und Bohrschlammgruben geschlossen.