Vereinbarung für Offshore-Notfälle

Operators’ Cooperative Emergency Services (OCES) ist eine gemeinsame Erklärung der nationalen E&P-Verbände der Nordsee-Anrainerstaaten zur gegenseitigen Unterstützung in Offshore-Notfallsituationen. Sie erlaubt es dem jeweiligen Operator, im Notfall unabhängig von nationalen Grenzen, administrative oder operative Unterstützung anzufordern.

Die „Joint Declaration in respect of Mutual Aid in the event of an offshore Emergency Situation” wurde bereits im Jahre 1979 entworfen. Mit Beteiligung der E&P-Verbände des Vereinigten Königreichs (Oil & Gas UK), Norwegens (OLF), Dänemarks (Danish Operators), der Niederlande (NOGEPA), Irlands (IOOA) und Deutschlands (BVEG, vormals WEG) ist sie nun grundlegend überarbeitet und mit Stand Dezember 2011 neu verabschiedet worden.

Die Vereinbarung wurde an aktuelle Anforderungen angepasst, die sich durch die Erfahrungen des Bohrinselunfalls im Golf von Mexiko im Jahre 2010 ergeben haben. An diesem Beispiel wird deutlich, wie eingetretene Ereignisse zur Verbesserung der Verfahren führen, damit Ereignisse in Zukunft vermieden werden können.