Betriebsplatz

 

Der Betriebsplatz 

Bei der Erschließung von Ressourcen gelten in Deutschland höchste Anforderungen und Standards hinsichtlich des Gewässer- und Naturschutzes, der Sicherheit und der technischen Integrität der Anlagen. So unterliegt auch die Gestaltung des Betriebsplatzes, von dem alle obertägigen Aktivitäten ausgehen, strengen Richtlinien. Beispielsweise geht daraus hervor, dass der gesamte Bohrplatz undurchlässig versiegelt und mit einem umlaufenden Rinnen- und Ablaufsystem ausgestattet wird, so dass selbst aufkommendes Niederschlagswasser aufgefangen und fachgerecht aufbereitet oder entsorgt wird. 

Frac-Ausrüstung 

Sobald die Bohrtätigkeiten abgeschlossen sind, wird der Bohrturm abgebaut, abtransportiert und die Ausrüstung für die Frac-Maßnahmen angeliefert. Diese steht mit Auf- und Abbau bis zu vier Wochen vor Ort. Währenddessen kann erforderlichenfalls alle zwei bis drei Tage ein neuer Frac durchgeführt werden – so lange dauert ein Durchlauf des Test-, Pump- und Rückförderprozesses. Nach den Frac-Behandlungen wird das Equipment wieder vom Betriebsplatz abtransportiert. Lediglich das Eruptionskreuz und wenige Anlagen zum Abscheiden, Sammeln und Transportieren des geförderten Erdgases verbleiben dort, so dass die Produktionsanlage während der gesamten Nutzungsdauer kaum mehr sicht- oder hörbar ist.

Nachdem die Lagerstätte ausgefördert ist, wird die Bohrung verfüllt und die Förder- und Aufbereitungs- anlagen sowie der Betriebsplatz einschließlich der Versiegelung werden komplett zurückgebaut. 

Weiter zu "Erdgasreserven und Potenziale"