TTIP und die heimische Erdöl- und Erdgasproduktion

Deutsche Umwelt- und Sicherheitsstandards sind und bleiben hoch.

Verantwortungsvolle Produktion in Deutschland kann international Maßstäbe setzen.

Produkte und Verfahren „made in Germany“ sind wegen ihrer Qualität und Sicherheit weltweit gefragt. Der Vorsprung an Technik-Kompetenz und der tägliche Umgang mit höchsten Umweltstandards zeichnen die deutsche Industrie aus. Das gilt auch für die Produktion von Erdöl und Erdgas in Deutschland.

„Die deutschen Erdöl- und Erdgasproduzenten sind hohen gesetzlichen Anforderungen verpflichtet und gehen mit strengen Umwelt- und Sicherheitsstandards auf Nummer sicher“, so Dr. Christoph Löwer, Hauptgeschäftsführer der Wirtschaftsverbands Erdöl- und Erdgasgewinnung e.V. (WEG).

Rechtlich sind diese im Bundesberggesetz, den Umweltgesetzen und zahlreichen Verordnungen verankert. Die wesentlichen technischen Bestimmungen für untertägige Aktivitäten sind in den Tiefbohrverordnungen der Bundesländer enthalten. Mit der Gefahrstoffverordnung und den Verordnungen über die Umweltverträglichkeitsprüfung werden europäische und internationale Anforderungen zum Umweltschutz umgesetzt.

Aktuell werden die Rahmenbedingungen für die heimische Erdöl- und Erdgasproduktion sogar deutlich verschärft. Löwer betont: „Das vorliegende Gesetzes- und Verordnungspaket gilt für alle Produzenten, die in Deutschland aktiv sind. Das wird auch mit einer Transatlantischen Handels- und Investitionspartnerschaft TTIP zwischen den USA und der Europäischen Union so bleiben.“

Die verantwortungsvolle Produktion in Deutschland kann international Maßstäbe setzen und Vorreiter für die umweltverträgliche Erschließung neuer Lagerstätten sein. Löwer unterstreicht: „Internationale Partner wissen, dass man sich auf unser Umweltschutz- und Sicherheitsdenken verlassen kann. Diese Kompetenzen sind zugleich die Eintrittskarte für deutsche Öl- und Gasunternehmen in internationale Großprojekte.“