Stellungnahme des BVEG zu den Gesetzes- und Verordnungsvorschlägen der Bundesregierung – Regelungspaket "Fracking"

Deutschland steht jetzt vor der Entscheidung, ob es hierzulande künftig noch eine Erdgas- und Erdölförderung gibt oder ob das Land sich in absehbarer Zeit vollständig von Importen abhängig macht. Auf dem Spiel stehen dabei auch Ingenieurswissen und technologische Exzellenz, die für die deutschen Produzenten im internationalen Wettlauf um die Ressourcen unersetzliche Vorteile gegenüber Mitbewerbern darstellen.

Die fehlende Planungssicherheit der letzten Jahre hat in Deutschland bereits Arbeitsplätze gekostet, Investitionen verhindert und zu einem Rückgang der heimischen Produktion um 30 Prozent geführt. Wesentliche Gründe dafür sind das Ausbleiben von Genehmigungen für Frackingmaßnahmen sowie ein Rückgang der Neubohrungen. Dies hat Auswirkungen auf die Diversifizierung der Energieversorgung, auf die Einnahmen des Staates und auf die Arbeitsplätze.

Die deutsche Erdgasproduktion

  • deckt 12 Prozent des deutschen Erdgasbedarfs
  • sichert 20.000 (direkte) Arbeitsplätze und
  • trägt über die Förderabgaben zur Finanzierung der Bundesländer bei – in den letzten zehn Jahren mehr als 8 Milliarden Euro.

Die deutschen Erdgasproduzenten möchten auch in Zukunft ihren Beitrag leisten. Wir begrüßen, dass die Bundesregierung mit den Gesetzes- und Verordnungsvorschlägen vom 01.04.2015 einen verlässlichen Rechtsrahmen schaffen möchte, der grundsätzlich Investitionen wieder ermöglicht und die Erforschung neuer Potenziale unterstützt. Nach unserer Einschätzung sind zahlreiche der vorgeschlagenen Regelungen überzogen.

Die vollständige Stellungnahme erhalten Sie hier zum Download: