Klima & Umwelt

Die deutschen Erdöl- und Erdgasproduzenten sind im Umfeld ihrer Betriebe nicht nur Arbeitgeber und Industriepartner, sondern auch Nachbar und selbst Anwohner. Sie tragen Verantwortung für die eigenen Mitarbeiter und für die Menschen in ihrer Umgebung. Dieses Selbstverständnis setzt Standards bei der Arbeitssicherheit und beim Schutz der Umwelt – denn sie sind die Basis verantwortungsvoller Ressourcennutzung.

Weltweit führendes Know-how, weitreichende Erfahrungen und modernste Technologie für die Aufsuchung und Gewinnung von Kohlenwasserstoffen ermöglichen eine umweltverträgliche und sichere Gewinnung von Erdöl und Erdgas.

Bei sämtlichen Aktivitäten von der Exploration, über das Abteufen von Bohrungen, die Produktion, den Transport und die Speicherung bis hin zur Rekultivierung der Grundflächen ist die E&P-Industrie hohen gesetzlichen Anforderungen und strengen Umwelt- und Sicherheits-Standards verpflichtet.

Die deutsche E&P-Industrie verfügt über weltweit führendes Know-how, weitreichende Erfahrungen und modernste Technologie für die Aufsuchung und Gewinnung von Kohlenwasserstoffen unter anspruchsvollen Umweltschutz- und Sicherheitsstandards.

Die Reduktion der Kohlendioxid-Emissionen ist eines der Kernziele, die sich Deutschland und Europa beim Thema Klimaschutz gesetzt haben. Die heimische Produktion von Erdöl und Erdgas trägt zum Erreichen dieses Ziels bei.

Der rechtliche Rahmen für die Aufsuchung und Gewinnung von Kohlenwasserstoffen ergibt sich aus dem Bundesberggesetz, zahlreichen Verordnungen und den Umweltgesetzen.

In der Erdöl- und Erdgasproduktion können Produktionsrückstände anfallen, die auch natürliche radioaktive Stoffe (NORM) enthalten. Diese mitgeförderten Stoffe werden im Verarbeitungsprozess abgeschieden. Das gewonnene Erdöl öder Erdgas ist daher nicht radioaktiv.

Quecksilber ist als natürliches Beiprodukt im Erdgas enthalten. Durch Reinigungs- und Filtermaßnahmen stellt die E&P-Industrie sicher, dass die geltenden Grenzwerte für Quecksilber nicht überschritten werden. Das gilt sowohl für das Verkaufsprodukt als auch für das Umfeld der Erdgasförderplätze.

Seit Juli 2015 untersucht das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG), ob Böden im Umfeld von Erdgasförderplätzen in Niedersachsen belastet sind. Mittlerweile sind etwa 500 Bodenproben an rund 50 von geplanten 200 Betriebsplätzen entnommen worden. Die ersten Analysen sind nunmehr abgeschlossen und bestätigen, dass keine schädlichen Bodenveränderungen vorliegen.

Das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz und die Bergbauunternehmen – vertreten durch den BVEG – haben eine Vereinbarung zur Förderung von Untersuchungen von Altlastenverdachtsflächen an Standorten ehemaliger Öl- und Bohrschlammgruben geschlossen.