Sichere und umweltgerechte Erdölförderung im Wattenmeer

Mittelplate setzt Maßstäbe für sichere und umweltgerechte Erdölförderung im Wattenmeer

Schleswig-Holstein leistet mit mehr als 55 Prozent den größten Beitrag zur deutschen Erdölförderung. Dort befindet sich das derzeit größte und bedeutendste Erdölfeld Deutschlands. Im Wattenmeer, etwa sieben Kilometer vor der schleswig-holsteinischen Westküste, wird seit 1987 Erdöl auf Deutschlands einziger Bohr- und Förderinsel Mittelplate produziert. Aufgrund ihrer hohen Sicherheits- und Umweltschutzstandards gilt die Bohr- und Förderinsel als positives Beispiel für eine verantwortungsbewusste Ölförderung.

Die Bohr- und Förderinsel Mittelplate befindet sich inmitten des Nationalparks „Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer“, der seit 2009 auch den Status eines Weltnaturerbes hat. Seit mehr als 25 Jahren wird hier von einem Konsortium deutscher Unternehmen störungsfrei und sicher Erdöl produziert.

 

Das Öl lagert in der Lagerstätte in einer Tiefe zwischen 2.000 und 3.000 Meter in den Poren der Sandsteinschichten. Seit dem Förderbeginn wurden hier mehr als 30 Millionen Tonnen Öl produziert. Etwa 20 Millionen Tonnen gelten noch als wirtschaftlich gewinnbar.

 

Weit abgelenkte Hightech-Bohrungen mit Längen von zum Teil mehr als 9.000 Metern ermöglichen dem Konsortium seit Mitte 2000 eine zusätzliche Ölgewinnung von Land aus. Alle Bohrungen werden laufend überwacht, das geförderte Öl wird durch eine Rohrleitung aus hochwertigem Edelstahl zur Landstation Dieksand transportiert, dort aufbereitet und dann per Pipeline an die Raffinerien Heide und Brunsbüttel zur Weiterverarbeitung geleitet.

Sehen Sie hier den Film "Nordseegold - Die Welt von Mittelplate"

 

Die Bohr- und Förderinsel Mittelplate ist ein international viel beachtetes Beispiel dafür, dass Umweltschutz und Erdölförderung miteinander vereinbar sind. Auf der Insel wird Erdöl unter höchsten Umweltstandards produziert.

 

Von der Planung über den Aufbau der Insel bis zum Förderbetrieb wurde ein weltweit einmaliges Sicherheitskonzept verwirklicht, das den hohen Umweltschutzauflagen des Nationalparks gerecht wird. Bisher wurden rund 1,5 Milliarden Euro investiert. Ein erheblicher Teil dieser Investitionssumme wurde zur kontinuierlichen Verbesserung der Arbeitssicherheit und des Umweltschutzes aufgebracht.

So setzt die Erdölforderung Mittelplate Maßstäbe für eine umweltbewusste Rohstoffgewinnung:

  • Die Bohr- und Förderinsel Mittelplate liegt fest verankert auf einer Sandbank. Sie kann nicht sinken.
  • Untertage- und Übertagesicherheitsventile schließen im Notfall das Bohrloch sicher ab.
  • Zahlreiche Brand- und Gasmelder sind auf der Insel installiert und melden die Daten an eine zentrale Messwarte, die ständig besetzt ist.
  • Die Mittelplate ist wie eine flüssigkeitsdichte Stahl- und Betonwanne konstruiert. Nichts kann die Insel unkontrolliert verlassen.
  • Das lückenlose Entsorgungssystem stellt sicher, dass Nordsee und Wattenmeer nicht belastet werden.
  • Im Ernstfall greifen die Notfallpläne. Das Equipment zur Bekämpfung von Krisen ist auf dem neuesten Stand und die Mitarbeiter sind durch regelmäßige Sicherheitstrainings und Schulungen optimal für den Ernstfall vorbereitet.

 

Weitere Informationen zur Insel Mittelplate und der Erdölförderung im Wattenmeer finden Sie unter www.mittelplate.de