Erdöl aus Deutschland

Deutschland braucht Erdöl und Erdgas. Aktuelle Energieszenarien prognostizieren, dass der Energiebedarf in den kommenden Jahren weiter steigen wird. Die deutsche E&P-Industrie arbeitet daran, diesen Bedarf mit zu decken. Sie nutzt die Chancen der heimischen Ressourcen und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Versorgung Deutschlands mit verlässlicher, umweltverträglicher und zugleich bezahlbarer Energie.

Jährlich werden in Deutschland annähernd 3 Millionen Tonnen Erdöl gefördert.

Schleswig-Holstein leistet mit mehr als 55 Prozent den größten Beitrag zur deutschen Erdölförderung. Dort befindet sich das derzeit größte und bedeutendste Erdölfeld Deutschlands. Im Wattenmeer, etwa acht Kilometer vor der schleswig-holsteinischen Westküste, wird seit 1987 Erdöl auf der Bohr- und Förderinsel Mittelplate produziert. Auf Schleswig-Holstein folgt Niedersachsen mit knapp 34 Prozent der inländischen Erdölproduktion. Etwa acht Prozent des deutschen Erdöls kommen aus Quellen in Rheinland-Pfalz.

Die Förderung von Erdgas und Erdöl im Inland entlastet auch die Leistungsbilanz der Bundesrepublik Deutschland. Jeder Kubikmeter Erdgas und jede Tonne Erdöl, die im Inland gefördert werden, brauchen nicht importiert zu werden. Die Unternehmen der Förderindustrie sind als Arbeitgeber, Steuerzahler und Auftraggeber ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, insbesondere in strukturschwachen ländlichen Gebieten.