„Industrieller Erfolg sichert Deutschland Wohlstand und politische Stabilität.“

BVEG-Vorstandsvorsitzender Martin Bachmann auf der Handelsblatt-Jahrestagung Energiewirtschaft 2017

Für die Rückkehr zu einer realistischen Energiepolitik in Deutschland hat sich der Vorstandsvorsitzende des Bundesverbandes Erdgas, Erdöl und Geoenergie e.V. (BVEG) Martin Bachmann ausgesprochen.

„Wir tun in Deutschland so, als hätte sich die Energiewende überzeugend auf den Weg gemacht und käme nach kleinen Anlaufschwierigkeiten sicher ins Ziel. Aber die Realität sieht anders aus“, sagte Bachmann auf der Energiekonferenz in Berlin. Die deutsche Energiewende sei weder wirtschaftlich noch sozial. Fakt sei auch, dass infolge der Energiewende die Emissionen und die Stromkosten erstmal kräftig gestiegen sind.

„Wir brauchen jetzt vor allem Erdgas, um die Energieversorgung verlässlich, umweltfreundlich und auch bezahlbar zu sichern. Denn Erneuerbare allein sind nicht wirtschaftlich“, so Bachmann: „Deutschlands wirtschaftliche Stärken beruhen auf Innovation und Ingenieurskunst. Unser industrieller Erfolg sichert Wohlstand und politische Stabilität. Genau dafür werden wir in aller Welt beneidet.“ Dabei gehe wirtschaftlicher Erfolg nicht auf Kosten des Umweltschutzes. Im Gegenteil, denn Umweltschutz sei mittlerweile selbstverständlicher Teil industrieller Tätigkeit.

„Wir brauchen weiterhin Öl und Gas, um die Energieversorgung zu sichern. Dabei sind wir gut aufgestellt, vor allem durch die heimische Förderung. Weil sie einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit leistet, Kompetenz und Know-how sichert, technologische Unabhängigkeit schafft und für wichtige Infrastruktur sorgt“, so Bachmann.