EPA: Fracking-Risiken beherrschbar

Die EPA (Environmental Protection Agency), die Umweltbehörde der USA hat am 12. Dezember 2016 einen Bericht veröffentlicht, in dem sie potenzielle Risiken von Fracking für das Grundwasser beleuchtet. Auszüge wurden auch in deutschen Medien aufgegriffen. Headlines wie „Fracking wohl doch gefährlich“ oder „Fracking beeinträchtigt die Trinkwasserqualität“ werden dem Ganzen jedoch nicht gerecht.

In dem Report werden Faktoren aufgezeigt, die dazu führen können, dass Wasser durch Frac-Aktivitäten beeinträchtigt wird, diese beinhalten z.B.:

  • Aufbewahrung von Flowback in offenen Becken (Findet in Deutschland nicht statt.)
  • Probleme bei der Wasserentnahme in Gebieten mit wenig verfügbarem Grundwasser (In Deutschland herrscht keine Wasserknappheit.)
  • Auslaufen von Frac-Flüssigkeit während des Frac-Vorgangs (Die Bohrplätze in Deutschland sind versiegelt und auslaufende Flüssigkeit wird aufgefangen und entsorgt bevor sie mit dem Untergrund in Berührung kommen kann.)

 

Nichtsdestotrotz handelt es sich bei den in dem Bericht benannten Faktoren um Risiken. Aber: Risiken, die sich beherrschen lassen. Und unsere Branche hat in über 300 Fällen (seit 1961) bewiesen, dass sie die Frac-Technologie sicher und umweltgerecht anwenden kann.

 

Auch sämtliche in den letzten Jahren in Deutschland veröffentlichten Studien, u.a. vom Umweltbundesamt, der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe kommen zu dem Schluss, dass Fracking beherrschbar ist und es keinen Grund gibt diese Technologie grundsätzlich zu verbieten.

 

„Der Einsatz der Fracking-Technologie birgt in Deutschland keine unbeherrschbaren Risiken für die Umwelt. Das ist das Ergebnis zahlrei­cher Studien, die hierzu erstellt wurden.“, Prof. Dr. Hans-Joachim Kümpel, ehemaliger Präsident der Bundesanstalt für Geowissen­schaften und Rohstoffe