„Winter-Paket“ der EU-Kommission

BVEG begrüßt eine Reihe der Vorschläge zur Zukunft der europäischen Energiepolitik.

Die EU-Kommission hat ein umfassendes Regelungswerk zur Zukunft der europäischen Energiepolitik vorgelegt. Darin werden Maßnahmen vorgestellt, mit denen die klima- und energiepolitischen Ziele der EU kosteneffizient erreicht werden können.

Der Bundesverband Erdgas, Erdöl und Geoenergie e.V. (BVEG) begrüßt, dass die Kommission nun detaillierte Pläne vorlegt, mit denen Europa auch als Energieunion wettbewerbsfähig bleibt. “Die EU-Kommission hat erkannt, dass im Strommarktdesign alle Energiequellen genutzt werden müssen. Beispielsweise sind bestimmte erneuerbare Energiequellen soweit entwickelt, dass sie sich am Markt behaupten können. Wir unterstützen, dass Einspeisevorrang und Subventionen, die nicht marktbasiert oder kostenorientiert sind, abgeschafft werden sollen”, so Dr. Christoph Löwer, Hauptgeschäftsführer des BVEG.

Der Bericht der Kommission enthält außerdem klare Botschaften über Energiekosten, die einige Mythen über Öl und Gas zerstreuen. So wird der gelegentliche Vorwurf widerlegt, dass die Öl- und Gasproduktion in Europa erhebliche Subventionen erhält. Im Gegenteil: Der Energiesektor ist nach wie vor eine starke Basis für Steuereinnahmen und hilft den Mitgliedstaaten in schwierigen Haushaltssituationen. Darüber hinaus betont die Kommission, dass Gas in der EU günstiger als Strom ist. Im Durchschnitt zahlen die EU-Kunden dreimal mehr für Strom als für Gas.

Weitere ausführliche Informationen erhalten Sie auf der Website der Europäischen Kommission.