Erdgasförderung hat keine Auswirkungen auf Umgebungsluft

Ergebnisse von Immissionsmessungen im Landkreis Rotenburg bestätigen die Umweltverträglichkeit der heimischen Erdgasförderung

Das Immissions-Messprogramm des Landesamtes für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) an Erdgasförderplätzen im Landkreis Rotenburg/Wümme ist abgeschlossen. Der heute veröffentlichte Ergebnisbericht stellt keine Auswirkungen der Erdgasförderung auf die Umgebungsluft fest.

Ein vom LBEG beauftragtes, unabhängiges Ingenieurbüro hatte über einen langen Zeitraum untersucht, ob eine erhöhte Belastung der Umgebungsluft mit BTEX und Quecksilber in Folge der Erdgasförderung besteht. Das ist nicht der Fall. Das Konzentrationsniveau der gemessenen Schadstoffe liegt so niedrig, dass es sich nicht von erdgasfernen Regionen unterscheidet, bestätigt das LBEG in einer aktuellen Presseinformation.

Dr. Christoph Löwer, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Erdgas, Erdöl und Geoenergie e.V. (BVEG) sagt dazu: „Diese Untersuchungsergebnisse bestätigen erneut, dass die heimische Erdgasförderung höchsten Anforderungen an den Umweltschutz gerecht wird. Deutschland hat mit Erdgas ein Ass im Ärmel, mit dem wir verantwortungsvoll umgehen und auch in Zukunft zur sicheren Energieversorgung im Land beitragen können.“