News aus dem Jahr 2013

Transparenz als Basis verantwortungsvoller Rohstoffnutzung

Die deutschen Erdgasproduzenten veröffentlichen die Daten aus ihrem seismischen Überwachungsnetz auf der Website BÜRGERINFO „Seismisches Messsystem“.

Sichere Energieversorgung ist für die künftige Bundesregierung ein zentrales Thema. In der jüngst veröffentlichten Koalitionsvereinbarung wird deutlich, welche Bedeutung die Ressourcen im eigenen Land im zukünftigen Energiemix haben. Der Wirtschaftsverband Erdöl- und Erdgasgewinnung e.V. (WEG) begrüßt die Bereitschaft der Politik, die heimische Rohstoffförderung zu sichern.

Am Freitag, 1. November 2013 wurde vom seismischen Ortungsnetz Norddeutschland ein Ereignis im Raum Langwedel (Landkreis Verden/Niedersachsen) registriert. Die vorläufige erste Auswertung hat ergeben, dass das Ereignis um 21:17 Uhr in einer Tiefe von etwa 5.000 bis 6.000 Meter lag; die an der Oberfläche registrierte maximale Schwinggeschwindigkeit lag bei 0,28 mm/s – ein Wert, der an der Grenze des spürbaren liegt und bei dem keine Gebäudeschäden zu erwarten sind.

Mit annähernd 5 Milliarden Kubikmetern Erdgas aus heimischen Quellen haben die deutschen Erdgasproduzenten im ersten Halbjahr 2013 erneut zu einer stabilen Energieversorgung im Land beigetragen. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2012 war die Erdgasproduktion jedoch um 10 Prozent rückläufig. Diese Zahlen gehen aus einer aktuellen statistischen Erhebung des Wirtschaftsverbands Erdöl- und Erdgasgewinnung e.V. (WEG) hervor

Seit Jahrzehnten wird in Niedersachsen sicher und umweltverträglich Erdgas gefördert. Dies trägt zur sicheren Versorgung mit bezahlbarer Energie, nennenswerten Steuereinnahmen für die öffentlichen Haushalte und zur Schaffung von Arbeitsplätzen bei. Durch die Erdgasförderung kann es zu geringfügigen Verschiebungen innerhalb der unter der Erdoberfläche liegenden Gesteinsschichten kommen, die sich vereinzelt als leichte Erschütterungen an der Erdoberfläche bemerkbar machen können. Diese Erschütterungen sind selten und so schwach, dass nach Meinung von Wissenschaftlern hierdurch keine gravierenden Schäden zu erwarten sind.